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Heim- und Reimseite
von Stefan Pölt
alias "plotzn"


Wer Spaß an witzigen Gedichten hat, ist hier genau richtig!
Das Motto dieser Seiten lautet "Humorvolle Lyrik ist der Hofnarr der Poesie."
Tauche ein, lieber Leser, in die Untiefen des gereimten Wortspiels und lasse dabei den Ballast alter Balladen weit hinter Dir.


Wie kreuzt man Dichtung mit Humor?
Lest weiter - hier kommt so was vor ...

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Hier gibt es: *** Verdichtete Witze *** Märchenhaft Verreimtes *** Limericks *** Schüttelreime *** Nonsense im Reimkultur *** Schachgedichte *** Mundwinkel-Lifting *** Augenschäden durch Laufbänder ***
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Langer Rede kurzer Sinn

Eine Rede in Vollendung
nutzt den Charme der Redewendung,
denn die macht sie erst verständig
und die Schilderung lebendig.

Dabei hilft es, mit genauem
Blick dem Volk ins Maul zu schauen,
wie und über welche Sachen
sie so von sich reden machen.

Falsche Phrasen oder Sprüche
gehen aber in die Brüche,
deshalb sollte man sie lassen,
wenn sie nicht ins Bildnis passen.

Besser ist's, den Text mit frischen
Ausdrucksweisen zu vermischen,
die mit Altbekanntem brechen
und gleich in die Ohren stechen.

Und es hilft dir mittelfristig
auch ein Kurs in Germanistik,
denn die meisten Philologen
sind nicht auf den Mund geflogen.

Formuliere die Metapher
lieber etwas kurz und straffer,
als sich hinter ihrem Rücken
um den Brei herumzudrücken.

Leg am besten ein Verzeichnis
an von jedem guten Gleichnis.
Nutze möglichst bilderreiche,
denn sonst humpeln die Vergleiche.

Manche Unverbesserliche
reden ohne Punkt und Striche,
meinen, Training macht den Meister,
doch da spalten sich die Geister!

Ein Mensch, der was zu sagen hat,
greift erst zum Stift und dann zum Blatt
und schreibt so die Ergüsse auf.
Er nimmt dafür sogar in Kauf,
dass er bei seiner Arbeit schwitzt,
bis jedes Wort so richtig sitzt.

Die ganze Menschheit soll es wissen,
wie toll er ist und sprachbeflissen.
Bewundern will er sich nun lassen,
doch wie erreicht er all die Massen?
Er sagt zu sich, ich wünscht ich hätt
'ne eigne Page im Internet.

Auf seinen neuen Homepage Seiten
kann er sein Werk sogleich verbreiten
und für das rege Interesse
steht dort auch seine Mailadresse.
Jetzt fehlt nur noch die Resonanz
auf seine lyrische Brillanz.

Er stutzt, als Tag für Tag verstreicht,
an dem ihn keine Mail erreicht
und denkt ein wenig irritiert:
Gibt's keinen, den es intressiert?
Man sollte sich halt vorher fragen:
Hat man Bedeutendes zu sagen?
Alle Gedichte © Stefan Pölt 2005 - 2016 Letzte Änderung: 31. Juli 2016 Email: familie.poelt@t-online.de